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König-Pokal-Splitter

by - 10. März 2016

Der „XXIII. Internationale König-Pokal“ ist Geschichte. 002Er hatte auch in diesem Jahr für die halleschen Fechterinnen und Fechter einiges zu bieten.

Los ging es bereits am vergangenen Donnerstag mit einer Trainingseinheit der besonderen Art. Für gut eine Stunde trainierten die halleschen Starter/Innen bei den Wasserspringern des SV Halle.
Koordinationstraining auf dem Trampolin war angesagt. Der Sprung vom Brett, natürlich nicht ins Wasser, durfte keinesfalls fehlen. Unverkennbar war, dass einige der jungen Fechter/Innen den Weg zum Florett über das Wasserspringen genommen haben.
Dort kam es dann zu einem Wiedersehen nach 12 Jahren. Zwei Silbermedaillengewinner von Athen 2004 trafen sich in der Trockensprunghalle der SV-er wieder.

Beitrag des MDR zum „König-Pokal“                    MZ vom 04.03.2016

Beitrag von TV Halle zum „König-Pokal“           MZ vom 08.03.2016

Übrigens: Noch mehr Infos und Bilder findet ihr auf unserer Facebook-Seite

Imke Duplitzer, sie holte in Athen Silber mit dem Damendegen-Team, wurde von Andreas Wels, Olympia-Zweiter vom 3m-Brett, herzlich empfangen. Und sie wagte, wie auch die jungen hallschen Florett-Spezialisten, den Sprung in die Schaumstoffgrube.
WS 05Das gemeinsame Training, die Abwechslung vor einem sportlichen Höhepunkt ist das eine. Wir wollen damit aber auch einen weiteren Schritt in der gemeinsamen Zusammenarbeit machen. Wir können voneinander nur profitieren“, sagt Andreas Wels. Sportartenübergreifende Kooperation ist das Stichwort. „Es gibt viele Gemeinsamkeiten, die wir nutzen sollten. Das Training hier schult die Koordination, Und außerdem macht’s Spaß“, erwidert Imke Duplitzer.

Danach ging es in die Fechthalle Am Rennbahnring, die rechtzeitig vor Turnierbeginn für das letzte Training wieder zur Verfügung stand. Viele staunten nicht schlecht, als dort um 17.30 Uhr fast 60 Fechterinnen und Fechter in die zweistündige Trainingseinheit starteten. Unter ihnen das japanische Team, dass am Tag zuvor in Leipzig gelandet war.

Ein letztes Einfechten stand für sie am Freitag auf dem Plan. Während die Organisatoren die Sporthalle Brandberge präparierten, standen die jungen Kämpfer aus dem „Reich der aufgehenden Sonne“ nochmals auf der Planche.

WS 010Derweil stattete Frank Heese, Prokurist der Firma König – Elektro-Fernmeldebau GmbH aus Brachstedt den Hallensern einen Kurzbesuch ab, ließ sich mit den halleschen Startern vor Ort ablichten.

Pünktlich um 10.00 Uhr startete dann am Samstagvormittag der „König-Pokal“, geleitet von Wettkampfmanager Willy Gsching. Er konnte gemeinsam mit Chef-Kampfrichter Olaf Grützner auf eine große Anzahl erfahrener DFB-Kampfrichter zurückgreifen. Dass die gern nach Halle kommen, ist längst bekannt.

Zu den „Stammgästen“ in Halle gehört natürlich auch DFB-Techniker Bernd Leipold. Gemeinsam mit Uwe Rziha und Clemens Wolf kümmerte er sich um die permanente Funktionsfähigkeit der 24 Fechtbahnen, stellte aber auch sicher, dass alle mit dem richtigen Equipment auf der Planche standen. Alexander Böhm, diesmal für die Turnierberechnung zuständig, stellte sicher, dass es zu keinen Zeitverschiebungen kam.

Alles im Griff hatten die fleißigen Helfer in der Cafeteria, die alle Gäste zwei Tage lang mit Hausgemachtem verwöhnten. Dank der Spenden vieler Eltern hatten sie reichlich zu tun.

Abseits der Fechtbahnen und doch nah am Geschehen dran waren auch einige WS 011Gäste aus Politik und Wirtschaft. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand ließ es sich am Sonntagvormittag nicht nehmen, mehr als eine Stunde dem Treiben in der Sporthalle Brandberge zuzuscheuen. Zugleich informierte er sich ausführlich über das Fechtcentrum Halle und den Fechterbund Sachsen-Anhalt. FBS/A-Präsident Thomas Riedel bedankte sich zugleich für die Übernahme der Schirmherrschaft durch den Oberbürgermeister für die Ende April stattfindenden „Deutschen B-Jugend-Meisterschaften im Florettfechten“.

Neben ihm waren zudem u.a. Vertreter des Sportausschusses der Stadt Halle zu Gast, schauten Dr. Michael Strich, Vorstandsvorsitzender und Dirk Neumann, Aufsichtsratsvorsitzender der WG Freiheit, vorbei. Sie wurden fachkundig von Mario Franz, Fördervereins-Vorsitzender, über das Geschehen auf den Bahnen informiert.

WS 012Am Dienstag hieß es dann für unsere japanischen Gäste Abschied nehmen. Um 12.55 Uhr startete ihre Maschine vom Flughafen Leipzig/Halle in Richtung Tokio. Dass sie im kommenden Jahr wieder von der Partie sind, haben sie bereits angekündigt.

Rundum, es war erneut ein erfolgreiches Turnier mit deutlich gestiegenen Teilnehmerzahlen. Berlin als verdienter Sieger wird es genauso in Erinnerung behalten, wie auch alle anderen Teilnehmer und Gäste.

From → Allgemein

One Comment
  1. Heiko Fiedler permalink

    Und wieder gibt es einen Hauptakteur der im Hintergrund alle Fäden in der Organisation und Pressearbeit in den Händen hält.
    Vielen herzlichen Dank Olaf!

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