Zum Inhalt springen

Ein Hallenser ficht sich in die Reihen der Besten

Als wir die offizielle Nachricht erhielten, dass die tolle Saisonleistung von Richard zu einer Berufung in den NK2 (Landeskader) des DFB geführt hat, erfüllte das nicht nur den Sportler selbst, sondern auch seine Trainer und das gesamte Team des Fechtcentrums Halle mit Stolz. Richard Spielmann zeigt damit auch unseren Nachwuchsfechtern, dass man mit Trainingsfleiß, Kontinuität in den Wettkämpfen und der professionellen Ausbildung durch unsere Trainer Ziele erreichen und sich auch in Halle in die Reihen der besten Fechter Deutschlands fechten kann.

Wir freuen uns und hoffen, dass „Richie“ weiterhin ein Vorbild zum Anfassen für unseren Nachwuchs und nicht der letzte Top-Fechter aus Halle ist.

Keine Miniolympics 2020

Leider müssen wir auch unser liebgewordenes Nachwuchsturnier, die Mini-Olympics, coronabedingt absagen. Ebenso kann die sonst in diesem Rahmen stattfindende Turnierreifeprüfung nun nicht durchgeführt werden. Laut Information des FBSA werden die Turnierreifeprüfungen nach jetzigem Stand zu Saisonbeginn in den einzelnen Vereinen separat nachgeholt. Schade, dass dieses Jahr unser toller Saisonabschluss nicht durchgeführt werden kann. Wir hoffen allerdings bald wieder mit Euch fechten und feiern zu können.

Bleibt alle schön gesund!

„Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen: Training allein und trotzdem zusammen“ Updated

Das Onlinetraining hat sich bei uns im Verein mittlerweile etabliert, somit hatten unsere Trainer Hannes, Matthias und Nico auch etwas Zeit, uns ein paar Fragen zu beantworten:

1. Wie seid ihr auf die Idee des Trainings über Zoom gekommen und hat die Umsetzung sofort geklappt?

Auf diese Idee zu kommen, war nicht besonders schwierig. Nach zwei Wochen ohne Möglichkeit zu trainieren war es naheliegend, ein Online-Training anzubieten. Unser Anspruch war es aber, nicht nur Videos zu zeigen, sondern ein interaktives Training zu machen und das hat zu Beginn einiges an Planung gebraucht.

2. Welchen Herausforderungen musstet ihr euch stellen? Haben sich besondere Schwierigkeiten aufgetan?

Es war spannend, sich an die Bedingungen anzupassen: wenig Platz für die SportlerInnen, kaum Trainingsmaterialien und natürlich unser Wunsch, nicht nur frontal Übungen anzusagen, sondern miteinander zu trainieren. Aus den anfänglichen Schwierigkeiten bei der Umsetzung ist inzwischen der Spaß geworden, immer neue Übungen und Möglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren.

3. Testet ihr die Übungen auf ihre „Online-Tauglichkeit“, bevor sie im Training absolviert werden können?

Ja, wir nehmen uns mehrere Stunden Zeit, um das jeweilige Training zu entwerfen und einen Zeitplan festzulegen. Das machen wir online über ein Cloud-System. Und vor jedem Training spielen wir sämtliche Übungen durch und passen sie an die Möglichkeiten der SportlerInnen an. So versuchen wir zum Beispiel nur Trainingsmaterialien zu verwenden, die in jedem Haushalt zu finden sind.

4. Habt ihr eure eigenen Übungsideen in Trainingsinhalte umgesetzt oder habt ihr euch auch anderswo Anregungen geholt?

Man findet im Internet unzählige Beispiele für Online-Trainings und Übungen und natürlich holen wir uns dort Anregungen und Ideen. Außerdem sind wir ja nicht die einzigen, die in dieser Situation stecken und sich über Trainingsalternativen Gedanken machen müssen. Unter anderem stehen wir in regem Austausch mit Sebastian Lechner, dem Trainer des Fechtclub Hallein bei Salzburg und basteln gemeinsam an immer neuen, abwechslungsreichen Ideen. Des Weiteren kann Trainerkollege Matthias Hertel mit seiner langjährigen Erfahrung auf einen großen Fundus an Übungen zurückgreifen.

5. Welche Probleme seht ihr für die Fechter, wenn das Training einer Zweikampfsportart noch länger nicht mit Partner möglich ist?

Die Situation ist natürlich schwierig. Wir hoffen auf ein eigenständiges Arbeiten der SportlerInnen und dass sie motiviert bleiben, denn: irgendwann ist diese Einschränkung vorbei und die nächsten Turniere werden klar zeigen, wer diese ungewöhnliche Zeit am sinnvollsten genutzt hat, um Kraft und Ausdauer zu verbessern.

6. Habt ihr jetzt mehr Freizeit und wenn ja, wie gestaltet ihr diese?

‚Freizeit‘ ist das falsche Wort. Wir würden ja gerne in der Fechthalle sein und arbeiten, nur ist uns das gerade nicht erlaubt. Deshalb wird die Zeit genutzt, um Wochentrainingspläne zu erarbeiten, das Videotraining immer besser zu machen und natürlich vorausschauend die Zeit nach Corona zu planen und die Saison 2020/2021 vorzubereiten.

7. Wie schaut ihr in die Zukunft der laufenden Saison im Hinblick auf die Fechtanfänger unseres Vereins und deren Turnierreifeprüfung?

Ohne regelmäßiges Training ist es eigentlich unmöglich, den Anfängern die nötige Vorbereitung zum erfolgreichen Bestehen der Turnierreifeprüfung zu bieten. Das geht auch nicht durch Online-Training. Deshalb wird es vermutlich nötig sein, die Prüfung auf die kommende Saison zu verschieben, damit diese so wichtige Grundlagenausbildung ihre Qualität behalten kann.

8. Was gebt ihr den Sportlern mit auf den Weg, so ganz außerhalb des Trainings?

Gesund bleiben, durchhalten und sich die Zeit zwischen Schule, Training und Freizeit sinnvoll einteilen, damit wir sobald es wieder erlaubt ist, voller Energie und Motivation mit dem ‚richtigen‘ Training weitermachen können.

Ihr habt eine Frage, die wir nicht gestellt haben? Dann her damit. Einfach per Mail an: fechtcentrum_halle@web.de

Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen: Training allein und trotzdem zusammen

Heute fand auf Initiative unserer Trainer Hannes und Nico das erste Onlinetraining in unserem Fechtcentrum statt.
Seltsam mutet es an, wenn der Trainer allein in der Halle steht, aber doch das Training für über 20 Sportler leitet. Für Nico in der Halle und Hannes im Trainerzimmer war es auch ungewohnt und doch bewegten sie sich gewohnt souverän.
Dieses neuartige Training hat viel Spaß gemacht, es wurden auch tolle neue Übungen eingebaut und sogar darauf geachtet, dass die Belastungen für alle Altersklassen unterschiedlich stark sind. Durchweg positiv waren dann auch die ersten Feedbacks der Sportler, die bei uns eintrafen. Auch wenn es sehr anstrengend war, waren sich doch alle einig, dass nach so langer Zeit wieder ein gemeinsames Training gut für den Teamgeist ist.

So sehr das Training in der virtuellen Halle auch gefallen hat, kann es das gemeinsame reale Training aber kaum ersetzen.

Für die Dauer der Kontakt-und Ausgangsbeschränkungen hoffen alle Teilnehmer, dass es nicht das letzte „Training allein zusammen“ war.

Ein Screenshot vom Onlinetraining

Einige Kommentare unserer Sportler:

„Ich fand es super, es war nicht zu anstrengend, aber auch nicht zu leicht das Tempo war gut und es gab genug Pausen. Hannes hat alles gut erklärt und Nico hat es super vor gemacht.“

„War mal echt cool hätte länger und intensiver sein können. Und ich würde es öfter in der woche machen.“

„Ich fand das Training gut. Es gab für mich keine technischen Schwierigkeiten und ich hab mich gefreut mal wieder in der Gruppe zu trainieren“

„Es könnte noch ein bisschen anstrengender sein, aber sonst alles gut.“

„Also, ich find es extrem cool das wir das machen. Ich hab auch so Nachhilfe und bin mega begeistert davon. Wir können das ruhig weiter machen. Schade das mein Akku dann leer war“

„Ich fand das Training heute sehr cool auch mal so zur Abwechslung halt durch Zoom . Die Übungen waren alle sehr in Ordnung gewesen es hat Spaß gemacht . Also ich würde es gerne noch mal machen 😉👍🏼“

„Ich finde es ziemlich gut das so viele mitgemacht haben
Selber zu trainieren ist langweilig und man quält sich nicht selber bis über die Grenze.
Wenn alle mitmachen und man ständig Motivation und Lob vom Trainer bekommt leistet man viel mehr. Der Gruppenzwang hält einen davon ab aufzugeben…nur so wird man besser.
Ich fand die Erwährmung zu Beginn schon echt erschöpfend, aber die Übungen waren gut gewählt (naja bis auf die Kamikaze) 😂😅Dehnung ist halt Dehnung
Die Stabi war auch cool mit Übungen die ich so auch teilweise noch gar nicht kannte.
Ich fand die unterschiedliche Übungslänge für den Altersunterschied angemessen
…..
Von mir aus könnte man das öfters machen (alle 2 Tage zum Beispiel) einfach weil es Spaß macht und man angehalten ist auch wirklich was zu tun und nicht zu sagen Ahhh ja Sport mach ich morgen…“

Vorrübergenende Absage des Traininings

Die Anordnung des Oberbürgermeisters hat auch Folgen für unser Training. Laut Information des Stadtsportbundes bleiben alle Turnhallen und Sportanlagen bis auf weiteres geschlossen. Bis mindestens zum 27.03.2020 findet deshalb kein Training in der Fechthalle am Rennbahnring statt. Bei Fragen sind wir gerne für Euch da.

Versucht Euch trotzdem körperlich zu ertüchtigen und bleibt schön gesund!

Absage des 27. König-Pokal

Leider kein Königpokal am kommenden Wochenende: Unser Landesverband als Veranstalter des 27. Internationalen Königpokals hat aufgrund der Auflagen der Stadt Halle und zum Schutz aller Sportler, Trainer, Betreuer und Fechtfreunde verantwortungsbewusst beschlossen, den König-Pokal abzusagen.

So schade wir das finden, so sehr verstehen wir die Entscheidung und hoffen auf ein baldiges Abflauen der Corona-Welle, damit wir bald wieder unseren schönen Sport auf Turnieren präsentieren können.

König-Pokal 2020

Der März ist da und damit steht der von uns auszurichtende 27. Königpokal für Florettfechter unmittelbar vor der Tür. Unter Turnierleitung des Fechterbundes Sachsen-Anhalt findet er am 14. und 15.03.2020 in der Sporthalle Brandberge statt. Fechter und Fechterinnen der Altersklassen U13, U15 und U17 aus allen Teilen Deutschlands und aus Polen haben sich bisher angemeldet und wollen um den Königpokal kämpfen. Natürlich greifen auch unsere halleschen Fechter mit an.

Wir freuen uns auf spannende Gefechte und heißen auch interessiertes Publikum herzlich willkommen! Jeweils ab 09:00 Uhr geht es los.

Händelcup 2019

Händelcup 2019, eine klasse Teamleistung

Das letzte Turnier dieses Jahres war wieder ein besonderes Turnier für unseren Verein. „16. Internationaler Händelcup der Saalesparkasse Halle“ stand an und somit ein Turnier das der Fechterbund Sachsen-Anhalt ausrichtet und das wir auch gerne als „Heimspiel“ betrachten.

Neben den tollen sportlichen Leistungen die auch dieses Wochenende wieder auf der Planche gezeigt wurden fallen die tollen Leistungen die drumherum passieren und für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen nicht auf.

Deshalb möchten wir uns hier bei all den ehrenamtlichen Händen von Omas, Opas, Mamas, Papas, Brüdern, Schwestern, Onkel, Tanten, Nichten, Neffen und allen weiteren Unterstützern bedanken.

Ohne die leckeren selbstgemachten Kuchen, Salate, belegten Brötchen, Sandwiches… die es beim Catering gab, den Kaffee der einem auch schon am sehr frühem morgen mit einem Lächeln von den Helfern überreicht wurde oder die vielen Hände die sich um die Ausrüstungskontrolle, Passannahme, Wettkampfgericht, den Auf- und Abbau der gesamten Technik kümmern, die Trainer, Ärzte, Sanitäter, Hausmeister… wäre so ein Wochenende des Fechtsports bei uns in Halle nicht möglich.

192 Athleten aus 23 Ländern nahmen am Turnier teil und maßen sich mit dem Florett auf der Planche. Auch 3 Hallenser Fechter hatten es geschafft sich für das Turnier zu qualifizieren.

Am ersten Wettkampftag stand der Einzelwettbewerb an, den Gergo Szemes aus Ungarn gewann. Im Finale setzte er sich gegen Laurenz Doerfer vom OFC Bonn durch. Den dritten Platz teilten sich der Italiener Alexander Milano und Bastian Kappus vom FC Tauberbischofsheim.

Für das Fechtcentrum Halle an den Start gingen Philipp Ahlvers (41.), Richard Spielmann(66.) und Lukas Malitzki (190.). Für Philipp und Richard (beide 15) ist es das erste Jahr in der U17 und Lukas startet eigentlich noch in der U15.

Am Sonntag fanden dann die Teamwettbewerbe statt, zusammen mit Arwed Haeßler (Fechtclub Schkeuditz) und Friedrich Schmidt (USC Magdeburg) gingen Philipp und Richard als Team Germany 4 an den Start. Sie erfochten sich einen tollen 19. Platz.

In einem packendem Finale gewann Deutchland 1 gegen Polen 1 mit 45:42, den dritten Platz belegte das französische Team CEP Paris, die im Gefecht um Platz 3 mir 45.30 gegen die Niederlande gewannen.

Europäische Elite zu Gast in Halle

Zum inzwischen 16. Mal startet am kommenden Wochenende in der Sporthalle Brandberge der „Internationale Händel-Cup der Saalesparkasse Halle“, seines Zeichens Cadet-Circuit des

Europäischen Fechtverbandes EFC. Mehr als 200 Florett-Kadetten werden an zwei Tagen in der Einzel- und Mannschaftsentscheidung an den Start gehen. Augenblicklich haben 25 Nationen für das Event gemeldet, werden 25 Teams am Sonntag an den Start gehen. Neben den „Stammgästen“ des „Händel-Cup“, zu denen unter anderem Frankreich, Polen, Dänemark oder die Niederlande gehören, haben einige „Neue“ ihr Kommen angesagt. Erstmalig wird ein Teilnehmer aus Australien in Halle an den Start gehen, dürfen wir Bekannte aus Ägypten oder Italien begrüßen.

Weiterlesen …

Weichen gestellt

Foto: O. Wolf

„Die Chancen, dass wir in diesem Jahr gleich drei hallesche Vertreter beim Händel-Cup sehen, sind außerordentlich hoch“, sagt Florett-Cheftrainer Hannes Jetz nach der Rückkehr vom Internationalen U17-Turnier um das „Münchner Kindl“. Erneut überzeugten dort Richard Spielmann und Philipp Ahlvers.

Weiterlesen …