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Halles Florett-Fechter/innen mit starker Vorstellung bei DM

by - 8. Mai 2017

Das Team Sachsen-Anhalt in Schwerin/Foto: Olaf Wolf

Halles Fecht-Nachwuchs hat mit zwei Top-Platzierungen bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften im Florettfechten in Schwerin am vergangenen Wochenende glänzen können.

Sachsen-Anhalts Florett-Cheftrainer Hannes Jetz, der Österreicher kam erst Anfang des Jahres als Coach von Salzburg nach Halle, hatte seine Schützlinge Christoph Schätzke und Lilly Quilene Becker offensichtlich auf den Punkt vorbereitet. Beide Kadetten landeten beim nationalen Championat in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns unter den Top 15.

Halles Florett-FechterInnen mit starker Vorstellung bei DM (Beitrag als PDF)

Christoph Schätzke und Trainer Hannes Jetz/Foto: Olaf Wolf

Gewissermaßen einen Lauf hatte in der Herrenflorett-Entscheidung am Wochenende Christoph Schätzke. Der 16-jährige Gymnasiast agierte bereits in der Vorrunde souverän, leistete sich nur eine Niederlage und wurde dann mit einem Freilos im Direktausscheid belohnt. Sein erstes K.O.-Gefecht gewann er mit 15:11 gegen den Potsdamer Merlin Rainer, ließ dem mit viel Nervenstärke ein 14:13 gegen Julius Neudeck (Dresden) folgen, stand damit im Achtelfinale. Sein Gegner war hier der starke Berliner Maurice Degler. Aber auch der konnte Christoph Schätzke nicht aufhalten, musste sich dem Hallenser mit 13:15 geschlagen geben.

Seite an Seite mit dem DFJ-Maskottchen: Christoph Schätzke/ Foto: Olaf Wolf

Das war schon eine prima Leistung von Christoph. Die Finalrunde bei fast 100 Startern hier musst du erst mal erreichen“, bescheinigt ihm später sein Trainer. „Fechterisch hat er es schon länger  drauf, mit den besten mitzufechten. Heute konnte er das endlich beweisen“, fügt Hannes Jetz hinzu. Der Bonner Nils-Ole Schramm, späterer Gesamt-Dritter, erwies sich dann im Viertelfinale, zumindest an diesem Tag, als unüberwindbar und setzte sich am Ende mit 15:3 gegen Christoph Schätzke durch.

 

Rang 15 in Schwerin: Lilly Quilene Becker (li.)/Foto: Olaf Wolf

Fast bis in die Finalrunde der besten acht führt auch der Weg von Lilly Quilene Becker. Die 14-jährige Sportschülerin glänzte in Schwerin vor allem durch ihren unbedingten Kampfgeist, ließ sich von Namen kaum beeindrucken. Auch sie entledigte sich mit nur einer Niederlage der Vorrunde, wurde dann mit einem Freilos belohnt. Im ersten Kampf des Direktausscheids fand Cora Elisabeth Schaller kein wirkliches Rezept gegen die Hallenserin, musste sich mit 9:15 beugen. Dem ließ sie ein 15:12 gegen Carla Zeyn aus Hanau folgen, stand damit im Achtelfinale. Erst die Berlinerin Carlotta Sophie Morandi stoppte die Siegesserie von Lilly Becker, siegte am Ende mit 15:6.

Der 13. Platz ist eine Bestätigung des Fleißes ihrer letzten Monate“, bemerkt Hannes Jetz. „Lilly hat bewiesen, dass sie an den Top-Fechterinnen nah dran ist. Das wird ihr weiteres Selbstvertrauen geben. Ich bin auf beide Athleten sehr stolz“, meint Hannes Jetz.

 

Im Gefecht: Alida Riedel (re.)/ Foto: Olaf Wolf

Ein wenig Pech hatte Halles zweite Starterin Alida Riedel. Auch sie entledigte sich mit einem guten Ergebnis der Vorrunde. Im Tableau der letzten 64 war dann wohl irgendwie der Wurm drin. Mit 7:15 musste sie sich an dieser Stelle der Würzburgerin Svenja Staschek geschlagen geben, landete am Ende auf Rang 44. „Das kann mal passieren. Es gibt so Tage, da geht gar nichts. Aber Alida hat am kommenden Wochenende noch eine weitere Chance bei den Juniorinnen. Darauf wird nun unser Fokus liegen“, blickt der Coach bereits nach vorn.

 

Das Damenflorett-Team des Fechtcentrum Halle: Agnes Mann, Alida Riedel, Lilly Quilene Becker, Jennifer Balle (v.l.n.r.)/Foto: Olaf Wolf

Vom Pech verfolgt waren die Hallenserinnen auch in der Mannschaftsentscheidung. Lilly Becker, Alida Riedel, Agnes Mann und Jennifer Balle, letztere ist noch in der B-Jugend startberechtigt, trafen ihr ihrem ersten Vorrundengefecht auf die Startgemeinschaft Wilhelmshaven/ Buchholz, die sie mit 45:27 distanzierten. Im zweiten, wohl aber vorentscheidenden Gruppengefecht fehlte dem Quartett gegen Berlin die Winzigkeit eines Treffers. Mit 45:44 setzten sich die Hauptstädterinnen gegen das Team des Fechtcentrum Halle durch. Mitfavorit Moers setzte sich im letzten Vorrundenkampf mit 45:27 durch. Zwar hatte die junge Hallenser Truppe den Direktausscheid erreicht, doch mit dem FC Radebeul wartete im Achtelfinale ein schwerer Brocken. Anfangs konnten die vier noch mithalten, doch dann zogen die Sachsen davon, gewannen am Ende mit 45:36.

Rang 13 hieß es damit für das junge Team des Fechtcentrum Halle, dass im nächsten Jahr mit Ausnahme von Alida Riedel, sie wechselt in die Altersklasse der Juniorinnen, erneut angreifen wird. „Die Mädchen haben Potential. Ich denke, 2018 werden wir sie noch weiter vorn wiedersehen“, erklärt Hannes Jetz abschließend.

 

From → Allgemein

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