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TSG-Fechter mit starker Bilanz/ Nachwuchs erkämpft „Wenzel-Pokal“

by - 17. März 2015

Blick auf das Turniergeschehen bei den LEM in Merseburg/Fotos: Nicky Leimert, Sandra Stockhaus und Mike Ahlvers

Mit einem gewissen Anspruch sind Halles Florett – und Degenspezialisten am vergangenen Wochenende sicher nach Merseburg gereist. Bei den Landesmeisterschaften in der „Raben“- Stadt stand ohne Zweifel auf der Agenda, die fechterische Vorherrschaft in Sachsen-Anhalt zu bestätigen.
Der hallesche Fechtnachwuchs machte sich zur gleichen Zeit auf den Weg nach Altenburg, um dort fleißig Punkte zu sammeln.

TSG-Fechter mit starker Bilanz (Beitrag zum Download)

Dem Anspruch wurden die TSG-Fechter in Merseburg am Wochenende auf jeden Fall gerecht. In der Paradewaffe Herrenflorett gingen alle drei Titel an die TSG Halle-Neustadt. Eric Braatz, im Vorjahr nur Dritter an gleicher Stelle, ließ diesmal nichts anbrennen und siegte souverän bei den Aktiven. Überzeugend war in jener Waffe zudem der 3. Rang von Jan Losert. Tilman Richter ließ sich in Merseburg die Chance nicht nehmen, den Junioren-Landesmeister-Titel mitzunehmen.
Mit einem Dreifach-Erfolg für die TSG-er endete die Entscheidung bei den Florett-Kadetten. Christoph Schätzke errang durch einen 8:3-Sieg gegen Johannes Schmidt den Landesmeistertitel, den Martin Schmidt auf Position drei ergänzte. Er hatte zuvor im Halbfinal-„Bruder-Duell“ eine knappe 10:11-Niederlage hinnehmen müssen.
Nur knapp verpasste bei den Florett- Kadettinnen Alida Riedel den Gesamtsieg. Annika Fricke aus Magdeburg verhinderte durch einen 15:13-Sieg gegen die Sportgymnasiastin deren Titelgewinn.
Erfreut nahm Trainer Janos Igaly den zweiten Rang von Lena Lärm zu Kenntnis. Nachdem sie sich im Halbfinale gegen Vereinskameradin Ira Sothen durchgesetzt hatte, stand sie im abschließenden Finale der Leipzigerin Stephanie Romanus gegenüber. Die FCL- Fechterin war zweifelsohne Top-Favoritin in jener Entscheidung und ließ daran auch keinen Zweifel, bezwang die Geologie-Studentin aus Halle in jenem letzten Kampf. Ira Sothen durfte am Ende der Veranstaltung dann noch die Goldmedaille als Junioren-Landesmeisterin entgegennehmen.
Die Ergebnisse waren zu erwarten. Wir haben unsere Stärke klar zum Ausdruck gebracht“, meint später Florett- Cheftrainer Janos Igaly. „Unsere Sportler haben einen guten Eindruck hinterlassen. Jetzt geht es darum, sich auf die bevorstehenden nationalen Höhepunkte vorzubereiten.

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Blick auf das Wettkampfgeschehen

Einen Tag später legten die TSG-Degenexperten dann nach. Mit Nico Hünniger und Philipp Fritschler landeten die TSG-er in der A-Jugend einen Doppelerfolg. Jene Steilvorlage nahmen die Senioren dankbar auf, legten mit Gold und Silber durch Rüdiger Schätzke und Torsten Schmäck sofort nach. Erfreulich auch der „Vize“ – Titel durch Corinna Schmidt bei den Degen- Kadettinnen, die wohl vorab nicht jeder auf der Rechnung hatte.

Die Dominanz des Fechtcentrum-Halle war hier deutlich sichtbar“, resümiert Landesfachverbandspräsident Thomas Riedel. „Wichtig war aber auch, dass alle Vereine des Landes hier vertreten waren, zudem nicht wenige Gäste aus anderen Bundesländern am Start waren“, fügt er hinzu.

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Gefeschtsszene in Altenburg

De facto zeitgleich boten die Florett- Youngster der TSG Halle-Neustadt in Altenburg der Konkurrenz die sportliche Stirn. Lukas Malitzki schloss die Entscheidung im jüngsten Schüler-Jahrgang als Sieger ab, ließ seinem Finalgegner am Ende keine Chance und siegte deutlich mit 8:4.
Nur knapp am obersten Podium vorbei rauschte Jennifer Balle, die in ihrem Schülerjahrgang lediglich Jara-Sophie Petersen aus Altenburg den Vortritt lassen musste. Bronzene Plätze gingen zudem an Annalea Stockhaus, Philipp Ahlvers und Jasmin Fiedler.
Mit weiteren Final – und Top- Ten- Platzierungen rundeten die jungen Fechterinnen und Fechter das erfolgreiche Gesamtabschneiden in Altenburg ab.

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Unsere Medaillengewinner in Altenburg

Verdienter Lohn war für Halles Fechtnachwuchs der Gewinn der Gesamtwertung um den „Wenzel-Pokal“.
Unsere jungen Fechthoffnungen haben erneut alles gegeben. Die Platzierungen sind der Beweis ihres fleißigen Trainings. Ich denke, hier wachsen einige junge Talente heran, an denen wir noch viel Freude haben werden“, meint nach Wettkampfende Trainer Matthias Hertel.

From → Allgemein

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