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Fleißig gepunktet

by - 26. Mai 2014
Alida Riedel 01

Siebente bei DM in Moers: Alida Riedel

Zwei TSG-Fechterinnen haben am vergangenen Wochenende fleißig Punkte gesammelt.
Mit Alida Riedel focht sich eine Florettspezialistin der jungen Generation mit Rang 7 auf einen einstelligen Finalplatz bei den Deutschen Meisterschaften ihres Jahrgangs, mit Degenspezialistin Imke Duplitzer punktete eine der erfahrensten TSG-Fechterinnen zur gleichen Zeit in Havanna.

Fleißig gepunktet (Download als PDF)

 


Vor Jahresfrist landete Florett-Spezialistin Alida Riedel bei ihrer DM-Premiere im nordrhein-westfälischen Moers bereits auf einem beachtlichen 13. Rang im Gesamtklassement. Jenes Städtchen Moers war in diesem Jahr erneut Schauplatz einer Deutschen- B-Jugend-Meisterschaft im Florettfechten.
Die 13-jährige, jüngster Spross einer Fechtfamilie, Vater Thomas agierte einst erfolgreich mit Säbel und Florett, ihre um 14 Jahre ältere Schwester Ulrike gehörte vor einigen Jahren zum erweiterten Kaderkreis des Deutschen Fechter-Bundes, wollte in Moers zumindest ihre Vorjahresplatzierung verteidigen.

Alida Riedel 1

Podest in Moers knapp verpasst

Doch Vater Thomas, als Delegationsleiter des sachsen-anhaltinischen Teams selbst mit vor Ort, staunte am Samstag dann nicht schlecht, als Töchterchen Alida in das Turniergeschehen eingriff. Beide Vorrunden absolvierte die 13-jährige, die über den Fußball zum Fechtsport fand, mit makelloser Bilanz. Die Konkurrenz im folgenden Direktausscheid blieb bis zum Achtelfinale ohne echte Chance, unterlag der Sportgymnasiastin teils deutlich. Das bekam auch die Vorjahressiegerin Evelyn Zehner aus Tauberbischofsheim zu spüren, die im ersten Achtelfinale der TSG-Fechterin klar mit 3:10 unterlag. „Das Gefecht hat exakt 39 Sekunden gedauert, dann war Alida mit ihrer Gegnerin fertig“, staunte Vater Thomas, seit 20 Jahren Fachverbandspräsident in Sachsen-Anhalt, nicht schlecht.
In der Vorschlussrunde traf Alida Riedel dann auf die Weinheimerin Maike Erhardt, der sie 4:10 unterlag. Den folgenden Hoffungslauf nutzte sie jedoch, zog nach einem sicheren 10:5 gegen Valerie Stenzel (Bad-Mergentheim) in die Finalrunde der Deutschen Meisterschaften ein. Dort wartete allerdings erneut Maike Erhardt, spätere Titelträgerin. Sie setzte sich gegen die junge Hallenserin am Ende mit 10:3 durch. „Alida kann mit sich auf jeden Fall zufrieden sein“, meinte anschließend Trainer Janos Igaly. „Sie hat gegen die spätere Deutsche Meisterin verloren, war nicht so weit weg. Der siebente Platz ist der Lohn für ihr fleißiges Training in den letzten Wochen. Alida hat sich insgesamt stark präsentiert“, so der Coach weiter. Auch Vater Thomas ist später voll des Lobes: „Natürlich hätten wir gern die Medaille mitgenommen. Die Weinheimerin war für den Augenblick noch zu stark. Aber Alida hat gezeigt, dass sie sich fechterisch in diesem Jahr sehr gesteigert hat. Ich bin sehr stolz auf sie“. Auch Schwester Ulrike, sie befindet sich Zurzeit in Neuseeland, verfolgte das Geschehen via Internet aufmerksam mit und gratulierte noch am Wochenende dem Riedelschen „Küken“ zum guten Ergebnis.

Die Mannschaft Sachsen-Anhalt erkämpfte am zweiten DM-Tag Rang 12. Alida Riedel, Alina Ballhaus (beide TSG Halle-Neustadt), Ira Wende (FeSG Greppin) und Theresa Maienschein (USV Magdeburg) unterlagen nach erfolgreich absolvierter Vorrunde der Vertretung von Baden-Nord im Achtelfinale.

 

I. Duplitzer 01

Formkurve ansteigend: Imke Duplitzer auf Rang 15 in Havanna

Zur gleichen Zeit konnte auch Degenfechterin Imke Duplitzer im fernen Havanna punkten. Beim letzten Weltcup-Turnier vor den Europameisterschaften im französischen Straßburg (07.-14.06.2014) schaffte sie den Sprung unter die Top 15 des mit knapp 120 Fechterinnen stark besetzten Einzel-Grand-Prix.
Nach ihrem Auftaktsieg gegen die US-Amerikanerin Anna van Brummen (15:13) traf sie in einem rein deutschen Duell auf Nationalmannschaftskollegin Monika Sozanska aus Leipzig. Hatte die Leipzigerin beim letzten direkten Aufeinandertreffen in Heidelberg Anfang des Jahres noch die Nase vorn, war es diesmal die TSG-erin, die sich am Ende durchsetzen konnte. Mit 14:13 siegte Imke Duplitzer gegen ihre Team-Kameradin, zog damit in das Achtelfinale ein. Dort wartete auf sie die Russin Tatjana Gudkova, der die zweimalige Europameisterin bis zum Ende einen offenen Kampf lieferte. Im „Sudden Death“ war dann die Russin die glückliche Siegerin, setzte hier den entscheidenden Treffer zum 7:6-Endstand.

Ich bin mit dem Turnierverlauf ganz zufrieden. Eine Platzierung unter den Top 15 hatte ich schon anvisiert. Die Trendkurve zeigt klar nach oben“, erklärt Imke Duplitzer später. Und sie ergänzt: „Das Gudkova mich im Sudden Death am Fuß erwischt, ist schon ärgerlich. Ich dachte eigentlich, ich bin weit weg genug. Jetzt heißt es für mich, die kommenden zwei Wochen intensiv für die Vorbereitung auf die EM in Straßburg zu nutzen“.

 

From → Allgemein

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