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Beachtlicher Jahresauftakt

by - 14. Januar 2014
Sieger SW-Pokal Saalfeld, B-Jugend jünger

Rang drei in Saalfeld: Sebastian Wunder (im Bild rechts/ Foto: R. Wunder)

Mit zwei Podestplätzen, zudem einer Finalrunden-Position, startete Halles Fechtnachwuchs in das neue Jahr.

Beim schon fast traditionellen „Stadtwerke-Pokal“ der Degenfechter im thüringischen Saalfeld konnten Halles Degenexperten mit gleich zwei Mal Bronze glänzen.
Maximilian Dolg in der älteren B-Jugend und Sebastian Wunder im jüngeren Jahrgang schafften in Saalfeld auf Anhieb den Sprung auf das anvisierte Podest.

Beachtlicher Jahresauftakt (Download als PDF)

Maximilian Dolg, mit jeweils nur einer Niederlage in den Vorrunden gut in das Turnier gestartet, marschierte im Direktausscheid fehlerfrei bis in die Finalrunde. Dort überwand er Viertelfinalgegner Jannes Gabel (Osterburg/Weida) klar mit 10:5. Halbfinalkontrahent Artur Fischer aus dem benachbarten Leipzig, seines Zeichens aktueller Deutscher B-Jugend-Meister, verhinderte dann mit einem 10:6-Sieg gegen den TSG-er dessen Finaleinzug, konnte zudem am Ende das Turnier für sich entscheiden.

Sieger SW-Pokal Saalfeld, B-Jugend älter

Bronze in Saalfeld für Maximilian Dolg (3.v.l.)

Ich bin mit Max schon zufrieden“, meint anschließend Trainer Matthias Hertel. „Gegen den Deutschen Meister kann man verlieren. Aber Max hat sich gut verkauft, war an ihm dran“, ergänzt er.
Hertel konnte sich zudem über die erste Podestplatzierung des 12-jährigen Sebastian Wunder freuen. Der TSG-Fechter, der in den Qualifikationsrunden ebenfalls nur zwei Niederlagen einstecken musste, erreichte dann sicher das Tableau der letzten acht. Dort siegte er gegen den Oelsnitzer Louis Stein mit 10:8, unterlag dann im folgenden Halbfinale dem späteren Gesamtsieger Philipp Zens (Hochwald) deutlich.
Sebastian hat ebenfalls eine gute Leistung abgeliefert, gezeigt, dass es geht. Er sollte mit diesem Erfolg viel Selbstvertrauen tanken“, erklärt Matthias Hertel.

Im gut besetzten Kadetten-Jahrgang verpasste TSG-Fechter Nico Hünniger mit Rang sieben in der Endabrechnung knapp einen Podestplatz. Der Sportschüler zeigte nach überstandener Vorrunde vor allem Nervenstärke, gewann bis zur Finalrunde der besten acht seine Gefechte teils knapp, aber verdient. Der Oelsnitzer Eric Morgenstern, Deutscher B-Jugend-Meister des Jahres 2012, behielt im Viertelfinale gegen den TSG-Degenspezialisten die Oberhand, gewann am Ende mit 15:11. „Ein guter Jahreseinstand von Nico“, bescheinigt Matthias Hertel. „Da war sogar mehr drin.“, ergänzt er abschließend.

Beim zur gleichen Zeit stattfindenden „Degen-Challenge“ der Aktiven verpasste Steffen Weise vom benachbarten SV Halle mit Rang neun knapp den Finalrundeneinzug.
SV-Degenfechterin Beate Schenkel belegte an gleicher Stelle in der Damenkonkurrenz einen beachtlichen fünften Platz. Sie musste sich im Viertelfinale der Jenaerin Jenny Dümke mit 6:9 geschlagen geben.
Nicht ganz optimal verlief für Degenfechterin Imke Duplitzer das Turnier um den „Preis der Quadratestadt Ludwigshafen“. Die TSG-Fechterin, die beim Saisonauftakt in Heidelberg mit Rang sechs gut in das Wettkampfjahr startete, unterlag diesmal vor dem Achtelfinale überraschend der Tauberbischofsheimerin Patricia Derr 12:15, nachdem sie zuvor gegen Alexandra Ndolo (Leverkusen) mit 6:15 das Nachsehen hatte. „Rang 19 ist einfach nicht zufriedenstellend. Da hat einfach die Mensur nicht gestimmt. Ich habe in zwei oder drei Situationen nicht die richtige Distanz zur Gegnerin gefunden. Das hat sie sofort ausgenutzt“, meint Imke Duplitzer später selbstkritisch.

Für sie geht es am kommenden Wochenende in Doha bereits um Weltcup-Punkte. Zuvor will sie sich aber nochmals mit Trainer Didier Ollagnon, er betreut als verantwortlicher Disziplintrainer die deutsche Herrendegen-Nationalmannschaft, zusammensetzen, um die Fehler des vergangenen Wochenendes zu analysieren.

From → Allgemein

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