Zum Inhalt springen

Rang sechs in Heidelberg

by - 9. Dezember 2013
Duplitzer Finalrunde_Gefecht 01

Imke Duplitzer (rechts) im Gefecht gegen Julia Kirschen// Foto: AIF/ Norman Rembarz

Degenfechterin Imke Duplitzer hat mit Rang sechs bei den „Rhein-Neckar-Open um den Geuder-Cup“ in Heidelberg einen erfolgreichen Einstand in die neue Saison absolviert.
Die TSG-Fechterin unterlag erst im Viertelfinale gegen die Berlinerin Julia Kirschen knapp mit 13:15.

Ich bin mit dem ersten Turnier ganz zufrieden“, meint Imke Duplitzer anschließend. „Am Ende hat mir ein wenig die Kraft gefehlt“, ergänzt sie.

Das Turnier lief für die 38-jährige zunächst nach Maß. Mit nur einer Vorrunden-Niederlage qualifizierte sie sich im Feld der mehr als 100 Fechterinnen aus neun Nationen souverän für den Direktausscheid, ließ dort am ersten Wettkampftag nichts anbrennen.

Rang sechs in Heidelberg (Download als PDF)

Im Tableau der letzten 32 des zweiten Tages auf Position sieben gesetzt, ließ sie zunächst zwei Siege folgen. Im Achtelfinale wartete auf die zweimalige Europameisterin dann Nationalmannschaftskollegin Monika Sozanska (Leipzig), der sie am Ende knapp mit 13:15 unterlag „Zwei Mal vorbei gestoßen, zwei Mal die Spitze zu spät gesehen. Moni kann damit ein Gefecht sofort zu ihren Gunsten entscheiden“, haderte Imke Duplitzer nach jenem Kampf ein wenig mit sich selbst.

Duplitzer Finalrunde 01

Mit Emotionen dabei: Imke Duplitzer

Das Gefecht um den Einzug in die Finalrunde entschied die Hallenserin dann mit Nervenstärke und dem entscheidenden Treffer zum 15:14 zu ihren Gunsten. „Minimalziel erreicht“, atmete sie anschließend erleichtert auf.
Die Berlinerin Julia Kirschen zog im folgenden Viertelfinale zunächst davon. Zu den Tugenden von Imke Duplitzer gehört jedoch nicht umsonst, nie aufzugeben. Die TSG-erin arbeitete sich zwar wieder heran, doch ihre Kontrahentin konnte mit einigen Doppeltreffern schlussendlich den Kampf für sich entscheiden. Rang sechs blieb damit für die Hallenserin im Gesamtklassement.
Jetzt gilt es für mich, das zuletzt absolvierte Krafttraining mit dem fechterischen zu verbinden. Natürlich werde ich noch an meiner Kondition arbeiten. Aber genau durch jene Turniere erhältst Du die Wettkampfhärte, die ab Mitte Januar erforderlich ist. Die Richtung stimmt, jetzt folgt noch die Feinjustierung“, meint sie abschließend.

Mit dem „Preis der Quadratestadt“ in Ludwigshafen folgt am 11.01.2014 ein letzter Test vor dem knapp eine Woche später startenden Weltcup-Auftakt in Doha. Bereits Anfang Februar (07.02.2014) ist die Hallenserin im benachbarten Leipzig beim „Sparkassen-Weltcup“ zu sehen, wenn es de facto vor der Haustür um Weltranglisten-Punkte geht.

Platzierungen:

1. Beate Christmann (Tauberbischofsheim)
2. Alexandra Ndolo (Leverkusen)
3. Monika Sozanska (FC Leipzig)
3. Julia Kirschen (Berlin)
5. Nadine Stahlberg (Offenbach)
6. Imke Duplitzer (TSG Halle-Neustadt)
7. Kelly Boone (Niederlande)
8. Kristin Werner (Heidenheim)

From → Allgemein

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: